WELCOME TO AUSTRALIA

“Willkommen in Australien” waren absolut die richtigen Worte, die Jarrod Presland Anfang dieser Woche nach der wahrscheinlich härtesten Laufeinheit meines Lebens, für mich übrig hatte. Jarrod war bis zur letzten Saison der Strengh & Conditioning Coach der Herren 7er Nationalmannschaft Australiens (was nur ein Bruchteil seines beeindruckendem Lebenslaufs ist). Zum ersten Mal traf ich Jarrod am Dienstag morgen im Baltimore Stadium. Wir trafen uns dort um 7Uhr zum Lauftraining mit den beiden Dutchgirls, die ebenfalls zurzeit in Brisbane sind um für die Tribe 7s zu spielen. Schon am Abend zuvor hatte ich die Ehre in der Queensland Academy mein Krafttraining im Gym der Reds durchzuführen. Ein Kraftraum wie man ihn sich nur wünschen kann, mit einem extra Bereich zum Dehnen, sowie einen Bereich bestückt mit Physiobänken. Und vom Kraftraum geht es direkt auf einen der Trainingsplätze die sich um das Stadion befinden. Und auf diesem Trainingsplatz sollte ich nun, Morgens um 7Uhr zum ersten Mal in dieser Einheit zerstört werden. Nach einem gemeinsamen Warm-Up (in dem wir uns zu Beginn vor allem gedehnt haben), gab es eine ganz einfache Ansage: laufe 1600m, so schnell es geht! Ich lief also 16 x von einem Spielfeldende zum nächsten. “Ohne Pause?”, “OHNE PAUSE!” Mind Gym ist gefragt, also anfangen zu laufen, die Richtungswechsel sauber durchführen und aufhören zu laufen wenn es zu Ende ist. Von uns drei Mädels kam ich als zweite im Ziel an, nach 7:48 Minuten. Und wichtig ist, zeige deinem Gegner nicht, dass du möglicherweise geschwächt bist…

“No hands on head, no hands on knees! – Body Language!”

Rugbyschuhe aus, Laufschuhe an. Wir hatten nach dem ersten Lauf ca. 5 Minuten Pause und liefen dann vom Stadion in Richtung des umliegenden Wohngebietes um dort nun Bergsprint zu machen. Aus der Ferne habe ich den Berg schon gesehen und ich war froh das es nun kurze Distanzen sein werden.
Zu früh gefreut, denn diese niedliche “Erhöhung” war es nämlich gar nicht. Wir liefen zu einem Berg, bei dem man sich erst traut zu sagen, dass man echte “Hillsprints” gemacht hat. Die Steigung war sicherlich mindestens 14% und die Strecke mindestens 100m lang. Die beiden Dutchgirls und ich sollten 6 x hoch sprinten und im Anschluss runter Joggen. Die Pause zwischen den Sprints lag bei ca. 3 Minuten. Ab dem 4. Sprint haben sich die letzten 20m UNENDLICH angefühlt, mit jedem Schritt habe ich (gefühlt) nur noch Zentimeter zurückgelegt. Die Oberschenkel haben gebrannt! Aber gerade auf die letzten Meter darf man nicht langsamer werden, man muss unbedingt sein Tempo halten, sonst kommt echt nie oben an! Nach den 6 Sprints dachte ich nur – wie krass war das denn. Es ist krank aber man fühl sich auch unglaublich gut danach!
Als Cool Down fuhren wir uns auf dem Fahrrad 5 Minuten aus, Dehnten uns und gingen außerdem noch 5 Minuten ins Eisbad!

Hillsprints

Am Mittwoch durfte ich wieder dort trainieren. Diesmal fand aber Rugbytraining statt, und zwar auf dem Hauptplatz, direkt im Ballymore Stadium. Es war das 7er-Training der Queensland Academy Girls. Und es ging echt ab. Nicht nur das vier Trainer für die ca. 14 Mädels auf dem Platz standen, oder außerdem noch ein Physiotherapeut im Stadion angeschlagene Spielerinnen behandelt hat, sondern auch die einheitliche Kleidung, die Reds Trikots und Hosen, waren sehr beeindruckend. Um sicher zu gehen, dass wir nach dem Warm Up auch wirklich aufgewärmt für das Training sind, liefen wir also Linienläufe über den ganzen Platz (Malfeldlinie, 22m Linie, Malfeldlinie, Mittellinie, Malfeldlinie usw.). Ab jetzt hatte ich ein wenig Angst vor dem restlichen Training… Es folgten klassische Übungen zum “Passen-Folgen”, 3 vs. 4 Verteidigungs-Übung, wieder Handling mit noch weiteren Abständen und der Ansage das die Bälle noch schneller und härter gespinnt werden soll. Daraufhin wurden wir mit vielen verschiedenen Varianten bombardiert, die wir dann im offenen Spiel anwenden sollten. Viele der Girls beim Training gehörten zu dem Team, das die Youth Olympics im 7er Rugby für Australien gewonnen haben. Die meisten von ihnen kommen aus dem Touchrugby, was ihr unglaublich gutes Handling erklärt.

Auch beim Rugbytraining der Tribe 7s am Dienstag habe ich mit diesen Mädels zusammentrainiert, und wurde in das wirklich etwas “andere” Rugby der Australier eingeweiht. Ich denke eines der wichtigsten Dinge ist wohl das “One-on-One”-Tackle. Es wird unbedingt in den Beinen getackelt (nicht wie ich es aus Deutschland kenne, das wir im 7er-Rugby vor allem versuchen wollen am Oberkörper zu blockieren und somit den Pass zu verhindern). Nach dem Tackle in den Beinen steht man also so schnell wie möglich auf und geht zum Ball, entweder man hat die Chance ihn zu bekommen oder auch nicht, dann organisiert man wieder seine Verteidigung. Die Rucks sind so gut wie nicht umkämpft.  Wenn ich getackelt werde, lernen die Mädchen hier den Ball mit dem Körper zu schützen (sich auf ihn drauf zu legen sozusagen), um dann auf die Knie zu gehen und den Ball zwischen den Beinen nach hinten zu präsentieren, sodass er spielbar für die Unterstützung ist. Für mich war das ein echt neuer Bewegungsablauf, aber für die nächsten Turniere sollte ich es drauf haben.

Bisher waren es sehr coole erste zwei Wochen in Brissie :)

 

RECOVERY.

Nach den erfolgreichen beiden Turniertagen in Brisbane, wurde ich von Freunden nach Burleigh Heads entführt, was ein süßer Ort mit direktem Zugang zum Strand der Gold Coast ist. Ganz oben auf dem Plan stand das SWELL Sculpture Festival, und es war der letzte Tag in diesem Jahr an dem man sich die Gallery so anschauen konnte. Skulpturen von verschiedenen Künstlern der ganzen Welt waren entlang der Küste demonstriert. Es handelte sich viel um kritisierende Kunstwerke zu Themen wie Naturschutz, Umweltverschmutzung, social media, Tier & Mensch.

Nach dem Lunch in einem der hier so angesagten & beliebten RAW-Restaurants, ging es an den Strand! Und ich rede von einem Traumstrand! In der Ferne sieht man die Skyline von Surfers Paradies. Kann man sagen was man will, diese Wolkenkratzer sehen ziemlich überwältigend aus und sind immer wieder ein Blickfang, was nun mal die Gold Coast ausmacht. Aber sicherlich jedoch nicht dem Naturbild entspricht.
Das Meer ist ebenso traumhaft. Um ehrlich zu sein hatte ich keinen Bikini für den Tagestrip eingepackt, da ich der Meinung war für’s Baden gehen sei es noch zu kalt, immerhin ist hier Frühling. Aber mir konnte ausgeholfen werden, zum Glück! Zum ersten Mal in diesem Jahr war ich im Meer und  es gibt fast nichts schöneres. something special!

 

 

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EMMANUEL SEVENS

Am Freitag Abend um 17 Uhr startete für mein Team Tribe 7s Black das erste Turnier der Saison 2014/15 mit den Emmanuel International 7s, ausgetragen von der University of Queensland.
Im ersten Spiel durfte ich als Fly Half der ersten “Sieben” starten, welches wir 47:0 gewannen. Das zweiten Spiel des Tagen (Abends um 19 Uhr unter Flutlicht) traten wir gegen den wohl härtesten Gegner des Turniers an, die Clubmannschaft Sunnybank. Ich startete wieder als Verbinder, diesmal in der 2. Halbzeit und wir beendeten unseren ersten Turniertag erfolgreich mit einem Sieg von 29:0.
Der zweite Turniertag startete für uns am Samstag um 14 Uhr, mit dem dritten Poolspiel welches ich durchgespielt habe, wieder auf der Position Nr.10 . Auf selber Position spielte ich im Semi-Final, in dem wir auf Queensland Academy traten und uns die Eintrittskarte für das Finale erspielten. Wir hatten gehofft das zweite Team der Tribe 7s würde sich ebenfalls erfolgreich durchsetzten können. Doch im Semifinale wurden sie ziemlich eindeutig von Sunnybank besiegt. Also bestritten wir im Finale um 19:30 Uhr unser zweites Spiel gegen die Clubmannschaft aus Brisbane. Der Nationaltrainer der Aussie Girls hatte uns vorm Spiel mit einer Tackle-Übung & motivierenden Worten auf ein kontaktlastiges Spiel vorbereitet. Tribe 7s Black Coach des Turniers, Charlotte Caslick, setzte mich dann in der zweite Halbzeit als Gedrängehalb ein. Und wir haben unser Spiel durchgesetzt – anstatt sich auf deren Kontaktspiel einzulassen nutzen wir sehr erfolgreich die ganze Breite des Feldes, und legten vor allem über den Außenkorridor die Versuche! Wir besiegten Sunnybank mit 32:0 und waren somit Sieger der Emmanuel International 7s 2014.
Auch das Herrenteam der Tribe 7s traf im Finale auf Sunnybank, doch die mussten sich ziemlich eindeutig geschlagen geben. Die ersten drei Plätze der Herren- und Frauenteam erhielten ein Preisgeld!

...where I did my training in the morning

MOVES.

Am Donnerstag Abends, haben dann ausschließlich Mädels zusammen trainiert und sich auf das kommende Turnier vorbereitet. Wir starteten bei den Basics, dem klassischem “Passen-Folgen” und haben das dann erweitert, sodass die äußerste Spielerin die Option hatte wieder in die Tiefe zu spielen (sprich ins Pocket), oder einen kurzen Loop-Pass zur Spielerin zu geben, die sich ganz nah angeboten hat.
In der nächsten Übung lag der Fokus auf der Verteidigung: sieben Spielerinnen griffen über die ganze Breite des Feldes an und 1, 2, 3 oder 4 Spielerinnen (die Anzahl hat im Laufe der Übung variiert) verteidigten diese sieben. (Dabei war dann interessant zu sehen, wie man sich schon von nur einer Verteidigerin durcheinander bringen lassen kann, wenn man es nicht schafft sie ordentlich zu binden und dann erst zu Passen. Für die vier Angreifer ist es wichtig die ganze Zeit “verbunden” zu bleiben, und bestenfalls den Passweg der äußersten Spielerin zuzumachen.)
Das ganze steigerten wir so, das 7 vs. 7 gegeneinander antraten (eine Mannschaft blieb im Ballbesitz).
Zum Schluss widmeten wir uns 3 Varianten, die vor allem wir “Imported-Players” gezeigt bekommen und vertiefen mussten. No.1 Die erste Spielerin der 3er-Gruppe spielt eine Schere mit der zweiten Spielerin, die dann der ersten Spielerin den Ball wieder passt. No.2 Die erste Spielerin der 3er-Gruppe spielt eine Schere mit der zweiten Spielerin, beide laufen dann schräg nach Außen und die dritte Spielerinnen schert sozusagen die beiden anderen, und bekommt im vollem Tempo Innen den Ball. No.3 Der Gedrängehalb spielt ein A-B-A mit der ersten Spielerin der 3er-Gruppe; der Gedrängehalb spielt dann entweder zur zweiten Spielerin der 3er-Gruppe die im vollem Tempo sich eng anbietet, oder der Gedrängehalb spielt weit raus. (Eine Abwandlung dieser Variante wäre, wenn der Gedrängehalb für das A-B-A zur ersten Spielerin in der 3er Gruppe spielt dann aber nicht den Ball zurück bekommt und in die andere Richtung angegriffen wird.) That’s it.

Ich sollte also nun gut vorbereitet sein, auf meine erstes Turnier mit den Tribe 7s bei den Emmanuel International 7s!

happy after 1st training

FIRST RUGBYTRAINING.

Mittwoch ist der Tag, an dem die Boys der Tribe 7s immer zusammen trainieren. Jedenfalls jetzt, wenn die 15er Saison hier vorbei ist und sie sich auf die kommenden 7er Turnieren vorbereiten. Das nächste Turnier, an dem allerdings nur Studenten der Tribe 7s antreten dürfen, ist Emmanuel International 7s, welches an der University of Queensland stattfindet. Bei dem Turnier wird es neben dem Wettkampf der Männer auch zwei Pools für die Frauen geben, für den die Tribe 7s zwei Teams stellen werden. Ein paar der Mädels trainieren am Mittwoch bei den Boys mit, am Donnerstag findet dann aber ihr eigenes Training statt. Heute waren wir 7 Mädels beim Training, also konnten wir einige Varianten durchgehen und haben die dann bei 3 vs. 2 Angriffe geübt. Morgen, beim Frauentraining werden wir uns höchstwahrscheinlich besonders den Standards widmen, da wir am Freitag unsere ersten zwei Spiele bei den Emmanuel International 7s haben. Ich bin sehr gespannt darauf, die Aussie-Girls kennenzulernen, sowie die beiden “Imports” aus den Niederlande (Tessel & Jannicke) und mit ihnen dann zusammen beim Turnier anzutreten.

Die Familie Caslick hat diesen sehr coolen Tag zu einem noch cooleren gemacht, und zwar mit einem zweiten Geburtstagskuchen und einem “Happy Birthday Dear Vivian…” was sie für mich gesungen haben :)
Ich habe mich außerdem so sehr über jede Nachricht gefreut die ich von meinen Onkels, Tanten, Cousins & Cousinen bekommen habe.  Von so vielen coolen Leuten habe ich so viele coole Nachrichten, Fotos, VoiceMessages, Videos bekommen…was mir den Tag wirklich versüßt hat! Meine Freunde sind die besten! Und Mama…ich vermisse dich auch!

 

 

 

 

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DIFFERENT.

Brisbane hat mich heute gelehrt, dass ich mein Lauftraining (auch wenn es gerade erst Frühling geworden ist) nicht Mittags um 12 Uhr machen sollte. Denn bei meinem heutigen Intervalltraining bin ich hart an meine Grenzen gekommen und mein Puls ist ziemlich ausgerastet – das Training habe ich aber durchziehen können.
Meinen Nachmittag habe ich damit verbracht mit der Fähre zu Southbank Parklands zufahren. Dort ist der einzige Strand Australiens innerhalb eines Stadtzentrums. Allein die Strecke mit der Fähre dort hin ist wirklich sehenswert, auf der einen Seite sieht man die Kangaroo Point Cliffs & auf der anderen Seite die Skyline Brisbanes. Ein absolutes Highlight war außerdem der Regenwald, der sich neben dem Strand befindet. Es ist nur eine kleine Fläche Regenwald, trotzdem hat man die andere Luft sofort bemerkt, ebenso die exotischen Tiere. Dieses Southbank ist ein ziemlich cooler Ort zum chillen in der Stadt, wenn man nicht die Möglichkeit oder die Zeit hat, an den Strand zu fahren (in Southbank Parklands befindet sich außerdem noch die Gallery of Modern Art & das Maritime Museum)

Nun, im meinem neuen Heim etwas abseits des Stadtkerns, habe ich heute eine zweite Sache gelernt: Obwohl mein Geburtstag noch wenige Stunden vor uns lag, war es kein Problem nach dem Dinner einfach schon mal die Kerzen des Geburtstagskuchens anzuzünden, Party-Hütchen aufzusetzen und mir mit “have a Happy Birthday tomorrow” zu beglückwünschen. Aber wenn die Aussies das so machen, lass ich mich doch gerne mal darauf ein, und zu einem Stück Schokokuchen (mit Vanille-Eiscreme!!!) habe ich natürlich nicht nein gesagt.

 

 

 

Brisbane

SAFELY ARRIVED

Köln – Düsseldorf – Paris – Guangzhou – Brisbane.
Diese unglaublich lange Reise, von ungefähr 35 Stunden, darf man wirklich nicht unterschätzen! Aber wie Carl Lewis meint: “It’s all about the journey, not the outcome.”

In Guangzhou haben mich gleich mal 30°C (bei Regen) umgehauen. Hier in Brisbane ist es so wechselhaft, wie ich es in den letzten Wochen aus Deutschland kannte. Die Sonne scheint grundsätzlich bei 23°C, doch im Schatten ist es noch sehr frisch.
Wetter hin oder her, ich wurde sehr, sehr lieb von meinen Gastgebern Don Caslick und seiner Ehefrau empfangen. Meinen ersten Tag in Brisbane, konnte ich mir ebenso nicht besser vorstellen: mir wurde ein Reds-Cap aufgesetzt und dann habe ich den ganzen Tag auf dem Rugbyplatz verbracht und mir die Brisbane 7s angesehen, an dem Turnier das Herren-Team der Tribe 7s antrat. Außerdem wurden mir dort schon einige Mädels vorgestellt, mit denen ich in den nächsten Wochen zusammenspielen werde (darunter Spielerinnen die am Women’s Rugby World Cup & an den Youth Olympic Games teilnahmen). Das Finale der Herren habe ich leider nicht mehr sehen können, da mich der Schlafmangel einholte (die Tribe 7s gewannen aber mit 31-14 gegen das Team Matai Newstar).

Übergangsweise bin ich zurzeit bei der Schwägerin von Don untergebracht. Sie lebt mitten in Brisbane, in dem Teil den man Kangaroo Point nennt. :)
Am zweiten Tag war kein Ausschlafen angesagt. Auf dem Plan stand (nach einem wunderbaren english breakfast) mit ihr und ein paar Freunden die City erkunden. Mit dem City-Hopper, einer kleinen Fähre, braucht man nur 5 Minuten um über den Fluss zum Stadtkern zu gelangen. Dieser City-Hopper ist hier also wie Bus fahren. Nach einer kurzen Pause beim Mittagessen (Japanese Noudle Soup) ging es weiter zu einem Rock-Konzert. Zwei der Freundinnen hatten schon seit langer Zeit geplant dort hin zu gehen, und ich entschied spontan sie zu begleiten. Es war so cool – in 4 Stunden, 4 junge australische Rockbands, wir drei hatten eine Menge Spaß. Nach einem gemeinsamen Abendessen, fiel ich todmüde ins Bett und schlief 17 Stunden lang! JETLAG! Also musste ich mich am dritten Tag etwas beeilen, mein Sprinttraining noch bei Tageslicht machen zu können (hier war gerade erst der Wechsel von Winter zum Frühling und die Sonne geht ab ca. 17 Uhr unter). Mein erstes Training habe ich also in einem Park direkt am Fluss von Brisbane absolviert, mit Blick auf die Skyline :)

Ich habe einen wirklich unglaublich positiven ersten Eindruck von Brisbane und den Menschen hier. Die Leute, die ich getroffen habe, waren alle so was von nett und aufgeschlossen. Besonders meine zauberhafte Gastgeberin hat mich so sehr auf Trapp gehalten, dass es keine Zeit für Heimweh gab…

Liebste Grüße vom Kangaroo Point

Tour Eiffel

VIVI GOES DOWN UNDER

Vor ein paar Wochen erhielt ich das unglaubliche Angebot für das Invitational Team Tribe 7s zu spielen. Für sechs Wochen sollte ich nach Brisbane fliegen um dort an mehreren Turnieren teilzunehmen. Soweit ich weiß sind in dieser Zeit, von Mitte September bis Ende Oktober, weitere zwei Spielerinnen der niederländischen Nationalmannschaft ebenfalls dort, um mit den australischen Spielerinnen anzutreten.

Und so began nun vor ein paar Stunden meine lange Reise nach Australien. Und durch den Aufenthalt von 8 Stunden in Paris, konnte ich mir gleich mal die Stadt anschauen :)