Frauen Rugby Bundesliga

UNSER ERSTER SIEG DER RÜCKRUNDE.

Heimspiel: Die ASV Damen empfingen am Samstag den 28.März die Spielgemeinschaft Rhein-Main und holten sich ihren ersten Sieg in der Rückrunde der Frauen Rugby Bundesliga.  

Das vierte Wochenende in Folge an dem ich ein Rugby Wettkampf hatte – so soll es sein! Es war absolut die richtige Entscheidung auch in der Frauen Bundesliga zu spielen. Mittlerweile habe ich mich auch ganz gut mit dem 15er-Rugby angefreundet und weiß auf’n Platz wohin mit mir. Als Gedränge-Halb hat es auch diesmal wieder richtig gut funktioniert.

In den ersten beiden Spielen der Rückrunden war unser Kader stark geschwächt. Gegen den SCN traten wir mit genau 15 Spielerinnen an, nach Heidelberg reisten wir nur mit 14 Frauen. Und obwohl es diese Woche im Training nicht gerade danach aussah, standen gestern beim Warm-Up 18 aktive Spielerinnen auf dem Platz. Leider konnten wir trotzdem nur 14 vs. 14 spielen, da die Spielgemeinschaft Rhein-Main unser Angebot nicht annehmen wollten, ihren Kader mit einer Kölnerin aufzufüllen.

Schiedsrichter Dirk Frase pfiff das Spiel an und schon in der ersten Minute legten die Gäste mit einem Versuch unter den Stangen vor, den sie erfolgreich erhöhten. So schnell kann’s gehen. Aber dann kamen wir ins Spiel! Die Stürmer leisteten unglaublich gute Arbeit: In vielen nacheinander folgenden Phasen brachten sie uns immer näher ans gegnerische Malfeld und behielten den Ball in den Kontaktsituation. Und das immer wieder! Viel besser als in den letzten zwei Begegnungen gelang es uns die Rucks schnell zu sichern. Im Laufe des Spiels nahmen wir kleine Verbesserungen vor: Zum Beispiel dass die Hintermannschaft im Angriff noch etwas tiefer stehen muss; der Unterschied war sofort sichtbar! Die Spielerinnen bekamen etwas mehr Zeit und Raum zum passen und der Ball wurde nun auch bis zur äußersten Spielerin transportiert. Denn obwohl wir die Bälle hatten, taten wir uns schwer damit sie erfolgreich zu verwerten. Aber jetzt gelang es der Hintermannschaft ihre Angriffe zu starten.

In den letzten 15 Minuten wurde die Partie ziemlich chaotisch. Es hatte angefangen in Strömen zu regnen, der Ball war voller Matsch – kaum noch auf dem Boden zu erkennen – und ein ordentlicher Pass nur schwer möglich. Gefühlt befanden wir uns in diesen 15 Minuten die ganze Zeit zwischen der gegnerischen 22-Meter-Linie und dem Malfeld.

Ein Pick-and-Go nach dem anderen, keiner hat mehr gepasst, jeder wollte ins Malfeld. Und es gelang uns tatsächlich mehrere Male ins Malfeld zu kommen. Doch die SG Rhein-Main schaffte es unsere Versuche ein paar Mal zu verhindern, und der Referee gab zu verstehen: “Ball held up in in-goal”. Dennoch, Trainier Marco hat im Nachhinein vor allem unseren Kampfgeist gelobt, besonders in dieser Situation. Denn wir haben es oft genug ins Malfeld geschafft und die SG Rein-Main, nach ihrer Führung in der ersten Minute, nicht mehr.

Endstand: 55:07! Der erste Sieg für mich mit den Mädels des ASV Köln. Mein erster Versuch für den ASV Köln. Und da ich noch nie in Hamburg war, freue ich mich riesig auf das nächste Auswärtsspiel gegen St.Pauli. Im Hinrundenspiel zu Hause, soll es wohl ein wahrer Kampf gewesen sein, im wahrsten Sinne des Wortes… Den Kampf haben die Kölnerinnen aber gewonnen, und nun wird eine harte Revanche erwartet. Ich bin sehr gespannt!

Wir freuen des Rugby Klub 03 Berlin holen den Titel der Division Ost in der Deutschen 7er-Liga.

ES GEHT NICHT NUR UMS GEWINNEN.

Endlich startete auch wieder die 7er-Rugby Saison der Frauen: Am Samstag fand das 4. Turnier der 7er-Liga Ost statt – und es ging um den Meistertitel! Mit vier Siegen haben wir Frauen des Rugby Klub 03 Berlin erfolgreich unsere bisherige Tabellenführung untermauert!

Austragungsort war zu unserem Glück wieder in Berlin, diesmal beim Sportplatz Forckenbeckstraße, nachdem die ersten drei Turniere der Liga in Berlin (Stadion Buschallee), Leipzig und Dresden stattfanden. Im letzten Jahr habe ich nur beim Auftaktturnier in der Buschallee teilgenommen, bei dem wir sogar mit zwei Teams angetreten sind. Auch an diesem Wochenende wäre das durchaus möglich gewesen. Doch da wir nur ein Team aufstellten, konnten sich einige angeschlagene Spielerinnen schonen und weitere halfen als Poolspielerinnen bei anderen Teams aus.

Vom Trainer-Team wurden diese 12 Spielerinnen für den RK 03 nominiert: Sabine, Juliane, Lisa, Ela, Mille, Vivian, Julia, Anne-Marie, Justine, Heike, Luisa, Katrin

Die sieben Teams aus der 7er-Liga Ost wurden in Pool A und B aufgeteilt, sodass wir in der Gruppenphase erst auf USV Jena und dann auf RC Leipzig trafen. Trainer Jan stellte mich als Gedränge-Halb auf, womit ich total glücklich war! Doch mein Aufregung vor dem ersten Spiel konnte ich einfach nicht abstellen. Eine gewisse Anspannung finde ich wichtig und brauche ich auch vor dem Spiel. Aber in der ersten Halbzeit habe ich gefühlt kein Wort rausgebracht. Das kann schon mal öfters vorkommen, meist dann wenn ich für den RK 03 Spiele. Es gibt Turnier- und Spieltage an denen ich das abstellen kann, und dann spiele ich auch viel besser – einfach etwas entspannter, da ich mich selber viel weniger unter Druck setzte. Immerhin war es das erste 7er-Turnier seit Dubai Sevens und einer langen Winterpause, bei den nächsten Turnieren will ich das besser kontrollieren können!

Das Auftaktspiel gegen USV Jena haben wir jedenfalls 47:0 gewonnen. Auch wenn das Ergebnis zeigt, dass wir das bessere Team waren, ist “Cheffe” Jan nicht zufrieden gewesen. Es gab aber noch ein paar Gelegenheit ihn davon zu überzeugen, dass wir es drauf haben! Denn Jan weiß, und wir Spielerinnen auch: Um überregional mithalten zu können, um bei Turnieren in den Niederlande oder in Belgien etwas zu reißen, dafür reicht das nicht aus. Dafür müssen wir noch eine Schippe drauf legen!

Wir hatten nur ein Spiel Pause, doch das hat gereicht um bei der Kälte wieder komplett durchgefroren zu sein. Aber Jan hatte ein ziemlich knackiges Warm-Up auf Lager. Ich startete wieder auf Position “9”, diesmal gegen die Frauen des RC Leipzig! Die haben uns das Leben tatsächlich etwas schwerer gemacht, und wir kassierten einen Versuch. Trotzdem entschieden wir auch diese Partie klar mit 38:5 für uns!

Halbfinale: Das Warm-Up fühlte sich für mich an wie eine Fitness-Einheit. Aber ich dachte mir: Wenn ich jetzt schon aufgebe, wie soll es dann erst im Spiel werden? Und außerdem: Ich vertraue doch meinem Trainer, der wird wissen was er hier gerade mit uns macht: schnelle Schritte auf einer Stelle – Sprint; zu Boden – aufstehen – Sprint – zu Boden – Sprint zurück. Zieh ich durch – Kein Ding für’n King! Nach der ersten Halbzeit zu urteilen, waren wir alle unglaublich konzentriert! In den ersten Minuten spielte sich immer wieder ein ähnliches Szenario ab: Julia kickt an, der Gegner fängt den Ball, die Stürmer erobern ihn zurück, wir legen den Versuch. Noch schöner war es als Mille den Kick einfach selbst direkt gefangen hat und durchläuft: Versuch! Endstand gegen SSV Erfurt Oaks ist 48:0.

Im letzten Spiel des Tages, das Finale der 7er-Liga des Ostens, trafen wir auf unseren Stadtrivalen, die Ausrichter des Turniers, den Berliner SV 1892. Mit viel Respekt betraten die ersten Sieben den Platz. Denn unsere einzige Niederlage dieser Saison, die wir auf unseren Platz in der Buschallee erfuhren, kassierten wir durch den BSV. Vergessen haben wir das nicht. Aber wir fanden auch: Es ist der perfekte Zeitpunkt für eine Revanche! Betrachtete man nur die Kaderstärke, waren wir das stärkere Team. Doch das galt es auch zu beweisen. Besonders hervorzuheben aus diesem Spiel sind individuelle Tackles, die uns vor den gegnerischen Punkten bewahrt haben. Und damit meine ich diese “Eigentlich ist die Spielerin schon durch, aber jemand rennt noch hinterher, ist schneller und schafft es die Ballträgeren kurz vor dem Malfeld doch noch zu Boden zu bringen” – Tackles! (Das hat sich nicht nur in diesem Spiel ereignet!)

Mit dem Ergebnis 46:0 haben wir nicht nur uns selbst glücklich gemacht, sondern auch die beiden Trainer Jan und Jana. Und ich glaube mich sogar daran zu erinnern, dass Jan meinte, er ist auch mit unserer tatsächlichen Spielleistung zu frieden :) Wir haben uns erfolgreich für die beiden überregionalen Turniere, die Meisterrunde der Deutschen 7er Liga qualifiziert! Wohin es geht, steht noch nicht fest. Ist mir auch egal, ich freu mich jetzt schon darauf, bald wieder mit meiner 7er Mannschaft zu spielen. Gegen Teams, die man nicht so gut kennt. Genau diese Herausforderung brauchen wir jetzt!

 

Gedränge HRK - ASV Köln Rugby

IN UNTERZAHL GING NICHT MEHR VIEL.

Rugby Frauen Bundesliga: Mein `15er-Team´der ASV Köln muss sich gegen den amtierenden Meister HRK am zweiten Spieltag der Rückrunde mit einem Endstand von 40:0 geschlagen geben. 

Vor meinem zweiten 15er Spiel dieser Rückrunde hatte ich vor allem eines: Respekt. Zum einen, weil wir auf ein sehr erfahrenes Team treffen sollten, das meist stark besetzt ist. Zum anderen, war es mein zweites 15er-Spiel und Fehler des letzten Spiels wollte ich nicht wiederholen. Gegen einen starken Gegner setzte ich mich da besonders unter Druck! Und als solch einen habe ich den Heidelberger Ruder Klub eingeschätzt. Immerhin sind sie nicht umsonst seit einigen Jahren Deutsche Meister im 15er Rugby. Ich war gespannt, wie wir auf diesem Level mithalten können. Das 15er Spiel letzte Woche hat mich auf MEHR Spiele angespornt. Denn es gab zum Beispiel einige Situationen in denen mir nicht ganz klar war, wo ich mich am besten positioniere. Es sind einfach so viele Menschen auf dem Platz… Um in Zukunft einen besseren Überblick dafür zu bekommen, muss ich einfach spielen! Auch die Kontaktsituationen waren manchmal eine Herausforderung für mich! Im 7er-Rugby sind ja nicht mehr als drei Leute im Kontakt, beim 15er sieht das schon anders aus. Von solchen Situationen will ich mehr haben. Das kann man natürlich im Training haben, was auch unglaublich wichtig ist zu üben. Aber im Vergleich zu einem richtigen Spiel läuft es nicht immer ganz so ‚hart‘ ab. Rugby richtig zu spielen ist einfach das beste Training!

Dieses Mal rechneten wir wieder mit den beiden Spielerinnen Mette und Dana in unseren Reihen. Als wir gegen den SCN spielten, waren die beiden mit der 7er-Nationalmannschaft in Spanien. Mette war also wieder in der Hintermannschaft mit dabei. Bei dem 7er Turnier in Spanien hat aber Dana sich so miese Schürfwunden geholt, dass sie vor Schmerzen nicht spielen konnte und dazu die Infektionsgefahr einfach zu hoch war.

Samstag um 7 Uhr fuhren also 14 Spielerinnen und leider ziemlich viele Verletzte, gemeinsam mit einer Jugendmannschaft, im Reisebus nach Köln. Im Laufe der Woche sind insgesamt 5 Spielerinnen auf Grund von Verletzungen ausgefallen. Das trübte die Stimmung – vor allem vor einem Spiel gegen den amtierenden Meister.

Unser Trainer Marco stellte mich diesmal als Gedränge-Halb auf. Fand ich cool, dort fühlte ich mich sehr wohl und meine langen Pässe kamen gut zum Einsatz. Unseren Kader konnten wir mit einer Spielerin des HRK aufstocken. Wir starteten 15 vs 15. Und das, wie ich fand, unglaublich hoch motiviert, dank einer passenden Ansage vom Coach. Das wir gut drauf waren, wurde auch im Spiel deutlich. In den ersten 15 Minuten nach Anpfiff war es ein Kampf auf Augenhöhe. Unsere Verteidigung war stark, was die Heidelberger zu Handling Fehlern brachte. Doch die im Gedränge gewonnenen Bälle verloren wir wieder in den Rucks. Der HRK legte vor, starke individuelle Durchbrüche führten zu den Versuchen. Wir lagen in der ersten Halbzeit mit 30:0 zurück.

Unseren Kampfgeist ließen wir uns nicht nehmen! Die Kommunikation blieb positiv und war für mich persönlich sehr hilfreich. Im ganzen Spiel haben meine Mitspielerinnen unglaublich viel mit mir geredet, vor allem was meine Positionierung in der Verteidigung betraf.

Obwohl wir in der zweiten Halbzeit oft im Ballbesitz waren, haben wir es nicht mehr geschafft unseren Angriff ordentlich zu gestalten. Zwei Spielerinnen hatten sich mittlerweile verletzt, somit spielten wir mit zwei Spielerinnen in Unterzahl. Gegen die Verteidigung durchzukommen schien dadurch unmöglich. Der Endstand von 40:0 für die Heidelberger zeigt aber, dass sich die harte Verteidigungsarbeit sichtbar ausgezahlt hat. Denn immer wieder brachten wir die HRKlerinnen zu Handlingfehlern und sie schafften es nicht ihre Überzahl auszuspielen.

Wir gingen mit einem Guten Gefühl vom Platz und wissen jetzt: Respekt sollte man haben, vor jedem Gegner – aber auch die anderen Mannschaften spielen nur Rugby. Am liebsten würde ich gleich nächstes Wochenende wieder gegen den HRK spielen. Dann aber etwas offensiver an die ganze Sache ran gehen! Denn da war mehr drin…

POSITIV BLEIBEN.

Das Wetter war im Vergleich zu den letzten Wochen ein Traum: strahlender Sonnenschein, 15°C. Vielleicht war auch gerade deswegen die Mannschaft besonders gut drauf. Die Stimmung war einfach richtig gut, das lag sicherlich auch daran, dass am Freitag, den Tag vor dem Spiel, viele Frauen im Training waren und wir uns somit gut auf das Spiel einstimmen konnten.

Wir, der ASV Köln, konnte leider nur mit 14 Spielerinnen antreten. Der SC Neuenheim reiste mit 17 Damen an, hat aber genauso viele Frauen aufgestellt wie wir. Besonders beeindruckend war es, dass wir alle (bis auf Janina) problemlos durchgespielt haben. Janina, die dem aktuellen Kader der Nationalmannschaft angehört, wurde erneut auf ihren Knöchel getreten, an dem sie sich 3 Wochen zuvor einen Bänderanriss zugezogen hatte. Sie selber war nach dem Spiel der Meinung, dass der Fuß derzeit einfach noch empfindlich ist und der Zustand jetzt nicht verschlimmert wurde. Hoffen wir es! In den letzten 15 Minuten des Spiels fand demzufolge ein 13 vs. 13 statt.

Aber bis es dazu kam, war es absolut unklar, wer in dem Spiel das Sagen hat. In der ersten Halbzeit  befanden wir Kölner uns hauptsächlich hinter deren 22m Linie. Schafften es aber auf Grund vieler kleiner Fehler nicht, Punkte zu machen. Obwohl wir in der Verteidigung unglaublich starken Druck auf die Heidelberger ausübten, blieben viele Chancen im Angriff ungenutzt. Der SCN ging mit einem erfolgreich gekicktem Straftritt und einem Versuch mit 8:0 in Führung.

In der zweiten Halbzeit ging es richtig zur Sache und es wurde für die Zuschauer, wie ich im Nachhinein erfahren habe, zu einem interessantem Spiel. Es fielen noch einige Versuche, für die Neuenheim aber auch für den ASV Köln. In den ersten 5 Minuten der zweiten Halbzeit schaffte es Janina, die nach 8 Monaten heute wieder zu ersten Mal auf dem Platz stand, uns punktetechnisch an den SCN heranzuführen. Mit einer Handabwehr nach der anderen, machte sie sich in ihrem 40m Lauf den Weg frei. Der SCN legte daraufhin nochmal einen Gang zu und da wir uns auf unseren Versuch ausruhten – so sah es irgendwie aus – gelang es den Gästen noch einige weitere Versuche zu legen.

Doch wir fingen uns wieder, rauften uns zusammen und sind als starke Einheit, bis zum Abpfiff aufgetreten. Das Spiel war unglaublich spannend, doch es kam zu häufigen Ballwechseln zwischen den beiden Mannschaften, was das Spiel zeitweise ziemlich chaotisch gestaltete. Durch unseren eigenen Fehler machten wir uns das Leben schwer und schafften es nicht, obwohl es viele Möglichkeiten gab, die nötigen Versuche zu legen. Lisa, die zurzeit regelmäßig mit der 7er Nationalmannschaft trainiert, legte noch einen zweiten Versuch für uns, doch um den SCN einzuholen, reichte es nicht mehr. Dem SC Neuenheim gelang es dagegen sehr gut, die Gedränge zu gewinnen, und ihren Ballbesitz in Versuche umzuwandeln. Somit gewannen sie auch mit einem Punktestand von 30:10.

Unser Ziel war es, positiv zu bleiben, und das ist uns gelungen! Obwohl die Aufstellung nicht optimal war und wichtige Spielerinnen gefehlt haben, machten wir aus der Situation das Beste. Nora und Janina hatte beide nach langer Verletzung ihr 15er-Débute für die Kölscher Mädcher, genau wie ich. Demzufolge waren viele noch nicht sehr vertraut mit ihrer Position. Aber wie gesagt, positiv bleiben, dann schafft man auch das. Und 2x 40 Minuten ist auch nicht so lang wie ich dachte.

Two RK03 - Girls

Two RK03 – Girls

RÜCKRUNDENSTART IN KÖLN.

Gameday! Es waren viele harte und anstrengende Trainingseinheiten in den letzten Wochen, auf einem manchmal fast eingefrorenen Platz. Heute wird sich zeigen, welches Team diese Jahreszeit besser für sich nutzen konnte. Aus Heidelberg ist heute der SC Neuenheim zu Gast im Rugbypark des ASV Köln. Es ist der Rückrundenstart der Frauen-Bundesliga. Beiden Mannschaften fehlt es an einigen wichtigen Spielerinnen, da diese mit der 7er-Frauen-Nationalmannschaft an diesem Wochenende nach Spanien gereist sind.

Für mich wird es heute sehr ungewohnt auf dem Platz werden. Denn in den letzten Jahren habe ich ausschließlich 7er-Rugby gespielt. Heute sind es nicht nur 2x 7 Minuten pro Spiel, sondern knall hart 2x 40 Minuten. So geht es ab beim 15er-Rugby. Ich bin sehr gespannt…und ziemlich aufgeregt! Zahnschutz, Stollenschuhe und Schulterpad sind in der Tasche – es kann losgehen!