Sieg der Cheltenham Tigers gegen Wasps

RUGBY-WINTERPAUSE: LANGSAM WIEDER INS TRAINING EINSTEIGEN

Da wir Cheltenham Tigers schon am 10. Januar wieder in die Saison starten, ist meine spielfreie Zeit auf vier Wochen begrenzt. In diesen Zeit heißt es für mich in erster Linie, richtig gesund zu werden. Leider war ich in den letzten Wochen in England ziemlich oft krank und konnte deswegen nicht so trainieren und spielen wie ich es mir eigentlich gewünscht habe.

Mein Training sieht also in den nächsten Tagen erst einmal etwas entspannter aus, aber ganz ohne geht’s halt auch nicht ;) Um sicher zu gehen, dass ich hoffentlich bald wieder ins volle Kraft- und vor allem auch Lauftraining einsteigen kann, werde ich mich beim Arzt morgen komplett durchchecken lassen.

Hier ein Ausschnitt meines Krafttrainings derzeit:

In der ersten Phase liegt der Fokus auf submaximalen exzentrischen Übungen.
Aufgrund mehrerer Traumen wollen wir erstmal muskuläre und kollagene Strukturen wieder korrekt ausrichten. Weiterhin wird der Sehnen- und Bandapparat gestärkt, Sarkomere in Serie gebildet und der Muskelquerschnitt erhöht. Dies geschiet aufgrund der hohen “time under tension” bei reduzierter mechanischer Last. (Daniel Kadlec)

New York 7s Tournament

NEW YORK CITY 7s

Am Montag um 14 Uhr landete ich am Newark International Airport in New Jersey  – eine Stunde später befand ich mich irgendwo im Untergrund von Manhattan an der Pennsylvania Subway Station: der ganze U-Bahnhof roch nach Popcorn, es lief Hawaii Musik, Frauen verkauften spanische Churros und ein Typ sah aus wie Snoop Dogg!

Welcome to New York City.

Nicht das die Tage vor dem Turnier schon aufregend genug waren.. Am Freitag traf ich zum ersten Mal das Team Stars Rugby 7s. Wie die meisten anderen Teams für die ich gespielt habe ist auch diese Mannschaft eine wahre Rugby-Familie. Wir haben uns alle auf anhieb unglaublich gut verstanden. Beim Morris Rugby Club in New Jersey, auf einem American Football-Feld, spielten wir alle eine Runde Touchrugby bis wir Ladies später Coach Marcus Satavu kennenlernten. Für den  ehemaligen Nationalspieler war es die erste offizielle Coaching-Erfahrung. Nach einigen Passübungen im Gehen und schließlich im Rennen, stellten wir ein paar Gedränge sowie Gassen. Was ich besonders cool fand, die potentiellen Verbinder bekamen die Zeit ein paar Ankicks zu üben. Im Teamrun probierten wir schließlich einige Spieler-Kombinationen aus. Ich als Verbinder hatte eine erfahrene Spielerin als Center, wir konnten gleich einige Varianten durchführen.

Die Krönung war dann ein riesiges Abendessen welches der Morris Rugby Club für uns vorbereitet hat. Neben dem unglaublich leckerem Pulled Pork gab es jede Menge Apple Crumble und selbst gebackene Cookies :)

Unser Trainer: Marcus Satavu

Unser Trainer: Marcus Satavu (USA)

Das sich die meisten erst an diesem Abend kennengelernt haben, hat man auch im ersten Spiel am nächsten Tag bei den New York Sevens gemerkt. Für alle war es ungewohnt nach Wochen im 15er Rugby, plötzlich wieder 7er zu spielen. Vor allem in der Verteidigung war es schwierig zusammen zu arbeiten.

Doch von Spiel zu Spiel hat sich das gebessert, was man vor allem in den Ergebnissen gesehen hat. Im zweiten Spiel war unsere Verteidigung herausragend und wir haben endlich geschafft auch selbst zu Punkten. Wir hatten unglaublich starke Spielerinnen im Team die gute Durchbrüche gemacht haben. Doch dann den entscheidenen Pass zu machen um zu punkten, ist uns oft nicht gelungen.

Gegen Mexiko haben wir schließlich am besten gespielt. Es hat eine Weile gedauert bis sie ihren ersten Versuch gegen uns gelegt haben. Doch in der zweiten Halbzeit waren wir wieder zu ungeduldig: in der Verteidigung sind wir zu zügig nach vorne gebrochen, somit sind Lücken entstanden die ein Geschenk für die schnellen Mexikanerinnen waren.

Es hat drei Spiele gebraucht bis wir richtig zusammen gespielt haben – gegen den Turnierausrichter New York Rugby Club ist es uns schließlich gelungenen. Mit einem Punktstand von… haben wir diese Partie gewonnen!

Im letzten Spiel trafen wir erneut auf die Nationalmannschaft Mexiko. Vor allem in der ersten Halbzeit hielt sich jede Spielerin an unser Verteidigungssystem und starke One-on-one-Tackles verhinderten frühe Versuche der Mexikanerinnen. Doch das wir zum fünften Spiel nur noch mit neun Spielerinnen antreten konnten, machte uns das Leben schwer. Es war beeindruckend zu sehen, wie jede ihr Bestes gab – doch Mexiko war dann doch besser auf diese Situation vorbereitet.

Stars Rugby  0 – 41 Northeast Academy
Stars Rugby  5 – 24 Scion Sirens
Stars Rugby  7 – 26 Mexiko
Stars Rugby 19 – 10 New York Rugby Club
Stars Rugby  5 – 17 Mexiko

Es war eine unglaubliche Ehre für uns alle, fünf Spiele im Trikot der Stars Rugby Sevens bei diesem beeindruckenden Turnier gespielt zu haben. Auf der anderen Seite waren wir traurig, dass es schon vorbei war. Jede wünschte sich einen zweiten Turniertag…

Ich kann nur sagen: dieser verrückte Rugby-Trip hat sich gelohnt! Und nicht nur wegen dem unglaublich tollen Rugbyplätzen unter der Robert F. Kennedy Bridge, mit einem einmaligen Blick auf die Skyline von Manhattan. Sondern weil ich mich unheimlich darüber freue ein Rugby Team zu unterstützen, welches es sich zum Ziel genommen hat, junge und talentierte Rugbyspielerinnen zu fördern und Wettkämpfe zu ermöglichen. Für einige ist es der Spaß am Sport und das Ziel ein besserer Spieler zu werden. Für andere – wie Stars Rugby Herrenspieler Austin in seinem Instagram-Account geschrieben hat – ein Olympic Dream.

 http://newyorkrugbysevens.com/about-us/

 

Big thanks to Liz who gives young players the opportunity to play great tournaments such as the New York City 7s. It’s unbelievable how much every player can learn, being coached by experienced players like Marcus Satavu & to play against teams like Mexico. All the training means nothing if you don’t get the chance to play! Thanks to Stars Rugby 7s!